Gliederung
Zervikogene Kopfschmerzen entstehen häufig aus der synergistischen Dysfunktion der Trapezmuskeln und des Sternocleidomastoideus. Kompenatorisches Schulterzucken während des Krafttrainings kann abnormalen Zug auf den großen Hinterhauptsnerv ausüben, was zu ausstrahlenden Kopfschmerzen führt. Es wird empfohlen, Kinesiotape zur Unterstützung der Schulterstabilität bei komplexen Bewegungen wie Kreuzheben und Bankdrücken zu verwenden.
Dehydration, die zu einer erhöhten Blutviskosität führt, wirkt sich erheblich auf die Zirkulation der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit aus. Neuere Studien aus der Sportmedizin bestätigen, dass bei einem Flüssigkeitsverlust von 2% des Körpergewichts die Aktivität des Frontallappens um 30% abnimmt, was direkt mit der Wahrscheinlichkeit von Kopfschmerzen korreliert. Es wird empfohlen, eine Urinfarbenkarte für die Überwachung des Hydratationsstatus in Echtzeit zu verwenden.
Die Einnahme von 1,5 mg/kg Körpergewicht Koffein 30 Minuten vor dem Training kann die Schmerzschwelle erhöhen, jedoch kann eine übermäßige Aufnahme das Risiko eines zerebralen Vasospasms erhöhen. Passen Sie die Einnahmestrategien je nach Art der Übungen an: Bei Ausdauerübungen verwenden Sie freisetzende Formen, und bei explosiven Übungen wählen Sie flüssige Formen.
Wenn eines der folgenden Symptome auftritt, ist sofortige medizinische Aufmerksamkeit erforderlich:
Bitte beachten: Plötzlich auftretende starke Kopfschmerzen, die zum ersten Mal nach körperlicher Anstrengung auftreten, erfordern die Priorisierung des Ausschlusses einer Subarachnoidalblutung. Eine CT-Angiographie wird empfohlen, die eine Sensitivität von bis zu 98,7 % aufweist.
Standardmäßige medizinische Bewertungen sollten Folgendes umfassen:
Für Patienten mit wiederkehrenden Episoden wird empfohlen, eine 72-stündige dynamische intrakranielle Drucküberwachung durchzuführen. Die neuesten tragbaren Geräte können eine nicht-invasive kontinuierliche Überwachung mit einer Datenfehlerquote von <3% erreichen.